Wir bieten Ihnen

CO2 - neutrale Brennstoffe

Wie funktioniert das?
Teilen Sie uns bei Ihrer Brennstoffbestellung mit, dass Sie Ihren persönlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten wollen und CO2 neutrale Brennstoffe wünschen. Bei unserer Lieferung erhalten Sie ein Zertifikat unseres Partners carbon-connect AG über die auf Basis der Brennstoffmenge kalkulierten CO2 Menge. carbon-connect entwickelt und unterstützt weltweit Klimaschutzprojekte mit dem Ziel, fossile Brenn- und Treibstoffe durch erneuerbare Energien zu ersetzen. Mit dem an Sie ausgehändigten Zertifikat verpflichtet sich carbon-connect, Ihre CO2 Belastung in den Projekten zu kompensieren. Damit agieren Sie mit unserer Brennstofflieferung CO2 neutral, Ihre Investition in eine lebenswerte Zukunft für wenig Geld!

Brennstoff-Versorgung

Geht Ihr Brennstoff langsam zur Neige? Kein Problem, ein kurzer Anruf genügt. Wir beliefern Sie unter Einsatz modernster Tankfahrzeuge und Auslieferungsfahrzeuge mit Heizöl, Diesel, Briketts, Holzbriketts, Holzpellets und Schmierstoffen termingerecht, sauber, zuverlässig und preiswert. Eine hohe Kundenzufriedenheit ist stets unser Bestreben und so sind wir besonders stolz auf unsere außergewöhnliche Kundentreue. Zahlreiche Haushalte zählen bereits in der dritten Generation zu unseren Kunden.

Tankanlagen Service

Denken Sie darüber nach, Ihre Tankanlage überprüfen zu lassen oder zu sanieren? Sprechen Sie uns an, teilen Sie uns Ihre individuellen Wünsche mit und lassen Sie sich von uns fachmännisch und vertrauensvoll beraten. Die Gebr. Dietrich GmbH ist gemäß §19 WHG I (Wasserhaushaltsgesetz) als Fachbetrieb zur Überprüfung von Tankanlagen in Wohnhäusern und gewerblichen Immobilien zugelassen. In enger Zusammenarbeit mit lokalen Fachbetrieben des Heizungsbaus und namhaften Zulieferern übernehmen wir gerne für Sie die Konzipierung und Realisierung Ihrer neuen bzw. modernisierten Heizöl-Tankanlage. Dabei stehen selbstverständlich für uns umweltfreundliche Aspekte im Vordergrund.

bft - Tankstelle
Auto-Waschanlage

An unserer modernen bft-Tankstelle in Öhningen, gut zu erreichen an der Höristraße 5, bieten wir Ihnen hochwertige Kraftstoffe an unseren Zapfsäulen. Tanken Sie bequem Super E5 und Diesel. Unsere Anlage ist Tag und Nacht für Sie in Betrieb. Wir akzeptieren folgende Kartenzahlungen: EC, Master Card und VISA. Selbstverständlich finden Sie bei uns auch Motorenöle und sonstiges Automobilzubehör.

Unsere direkt angrenzende, moderne Portal-Waschanlage inklusive manueller Vorwäsche, Unterbodenwäsche und Glanzwäsche lässt Ihr Auto wieder richtig erstrahlen. Nutzen Sie unseren kraftvollen Staubsauger, um auch den Innenbereich Ihres Fahrzeugs zu reinigen. Einfach ein schönes Gefühl, wieder in einem sauberen Auto durch die Gegend fahren zu können.

Klimaschutz

Die Gebr. Dietrich GmbH ist seit vielen Jahren bestrebt, durch geeignete Maßnahmen einen effektiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Der Schutz unserer Umwelt ist uns wichtig, wichtig für uns selbst und wichtig für unsere Kinder. Jeder von uns steht in der Pflicht, CO2-Emissionen zu vermeiden, wo es möglich ist. Wo dieses nicht möglich ist, sollten zumindest die noch verbleibenden CO2-Emissionen an anderer Stelle vermieden werden, beispielsweise in zahlreichen, ausgewählten Klimaschutzprojekten. Leisten auch Sie einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz und investieren Sie in eine lebenswerte "Grüne Zukunft". Wie können wir Sie dabei unterstützen, Ihr notwendiges CO2 Aufkommen an anderer Stelle zu kompensieren?

Neben unseren CO2-neutralen Brennstoffen bieten wir Ihnen weitere Möglichkeiten, sich aktiv am Klimaschutz zu beteiligen:

Erwerben Sie bei uns ein CO2-neutrales Zertifikat für Ihr Fahrzeug. Damit gestalten Sie Ihre Fahrten mit Ihrem Fahrzeug CO2-neutral. CO2-neutrale Zertifikate sind nicht nur für Privatpersonen, sondern auch für Flotten und Fuhrparks sowie Autohäuser erhältlich.

Führen Sie doch Ihren Haushalt CO2-neutral. Wir kalkulieren zunächst Ihr jährliches CO2-Aufkommen in Ihrem Haushalt. Dabei stehen Fragen zur Heizung, zur Dämmung, zum Stromverbrauch, zu den Fahrzeugen u.a. im Mittelpunkt. Auf Basis dieser Kalkulation können wie Ihnen dann ein Zertifikat über CO2-Neutralität ausstellen. Damit stellen wir sicher, dass an anderer Stelle auf der schönen Welt genau Ihre im Haushalt anfallenden CO2 Emmisionen in Klimaschutzprojekten ausgeglichen werden.

Was für einen Privathaushalt gilt, gilt natürlich auch für Ihre Firma. Positionieren Sie sich als verantwortungsbewusstes Unternehmen, zeigen Sie Ihr Umweltbewusstsein öffentlich durch CO2-neutrale Zertifikate und schaffen Sie sich so einen Vorsprung vor Ihren Mitbewerbern.

Selbstverständlich geht unser Unternehmen mit gutem Beispiel voran, die Gebr. Dietrich GmbH ist ein CO2-neutrales Unternehmen!

Aktuelles

Strom & Wärme sinnvoll verbinden 18.12.2015

Damit die Energiewende gelingt, braucht es die Kopplung von Strom- und Wärmemarkt.

Hier hilft die Power-to-Heat-Technologie. Sie sorgt dafür, dass regenerativ erzeugter Strom nicht abgeregelt werden muss, sondern zur Wärmegewinnung genutzt werden kann. Die Landstriche zwischen Nord- und Ostsee sind bekannt für ihre frische Brise. Die Kraft der Böen zerzaust aber nicht nur die Frisuren von Urlaubern und Einheimischen. Mehr als 3.300  Windkraftanlagen sorgen in Schleswig-Holstein jährlich auch für fast 5.500 Megawatt regenerativ erzeugten Strom und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende in Deutschland. Doch immer öfter stehen im nördlichsten Bundesland Anlagen still, obwohl der Wind weht. Anfang Oktober konnte sogar erstmals auf dem Meer erzeugter Windstrom nicht in das Netz eingespeist werden, die Rotoren der Windfarmen Meerwind, Nordsee Ost und DanTysk drehten sich zwischen 7.17 Uhr und 9.33 Uhr im Leerlauf. Bis zu 182 Megawatt wurden einfach verschwendet. Der Grund dafür ist der unzureichende Netzausbau. Die Netzbetreiber müssen die Anlagen abregeln, weil der Strom nicht dorthin transportiert werden kann, wo Bedarf besteht. Verfügbare Speicherkapazitäten sind ebenso Mangelware. Am Vorabend der Messe Husum Wind Mitte September 2015 sprach Hermann Albers, Präsident des Bundesverbands WindEnergie (BWE), Klartext: Wir brauchen zusätzliche Lösungen, um den erneuerbaren Strom, der sonst abgeregelt werden würde, zu nutzen. Deshalb schlagen wir vor, in Fällen von Netzengpässen die Anlagen umzuschalten und den Strom barrierefrei für Mobilität und Wärme bereitzustellen." Kernaussagen, die Albers und seine Windmüller im Impulspapier " Umschalten statt Abschalten" festgeschrieben haben und die den Schulterschluss zwischen Strom- und Wärmemarkt einleiten sollen.

Über den Tellerrand hinausdenken 18.12.2015

Für Martin Kleimaier, Leiter der Task Force "Strom im Wärmemarkt" im VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik, ist die Absichtserklärung ein Schritt in die richtige Richtung. "Da wird interdisziplinär und weit über den Tellerrand hinausgedacht". Laut Kleimaier bietet die Kopplung von Strom- und Wärmemarkt ganz besonders im Gebäudebereich eine große Chance für das Gelingen der Energiewende. "Regenerativ erzeugter Strom aus Windkraft- oder Photovoltaikanlagen, der weder wirtschaftlich noch technisch sinnvoll genutzt werden kann, lässt sich mithilfe elektrischer Heizeinrichtungen in Hybridheizungen hervorragend in Wärme umwandeln - und das hilft sogar beim Gas- oder Ölsparen". Möglich macht das Power-to-Heat. Das Konzept für Individualheizungen hat sich in einem vom Institut für Wärme und Oeltechnik durchgeführten ersten Pilotprojekt bereits bewährt, weitere Demoanlagen sind bereits ans Netz gegangen. Gelänge es, auch nur einen Teil der derzeit mehr als 19 Millionen Öl- und Gasheizungen auf Power-to-Heat-Technik umzustellen, könnten Überkapazitäten im Stromnetz sinnvoll zur Wärmeproduktion genutzt werden und gingen nicht mehr verloren. Zudem hilft Power-to-Heat in ölbasierten Heizungen, enorme Kosten auf Erzeugerseite zu vermei-den. Denn auch abgeregelter Strom wird bezahlt: 2014 kostete das Einspeisemanagement bereits mehr als 80 Millionen Euro - Tendenz steigend. Bei all den Vorteilen ist die intelligente Verknüpfung von Strom- und Wärmemarkt auf Basis technologieoffener Lösungen und angemessener Rahmenbedingungen überfällig. Dennoch findet sich auf den 185 Seiten des vom Bundeskabinett beschlossenen Entwurfs für ein Strommarktgesetz kein einziger direkter Bezug auf Power-to-Heat. Immerhin heißt es im § 1a (3) Grundsätze des Strommarktes, dass "auf eine Flexibilisierung von Angebot und Nachfrage hingewirkt werden" soll. Und weiter: "Ein Wettbewerb zwischen effizienten und flexiblen Erzeugungsanlagen, Anlagen zur Speicherung elektrischer Energie und Lasten sowie eine effiziente Kopplung des Wärme- und des Verkehrssektors mit dem Elektrizitätssektor sollen die Kosten der Energieversorgung verringern, die Transformation zu einem umweltverträglichen Energieversorgungssystem ermöglichen und die Versorgungssicherheit gewährleisten".

Maßnahmen für den künftigen Strommarkt

Konkreter war da noch das Weißbuch "Ein Strommarkt für die Energiewende", ein vorangegangenes Ergebnispapier des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit Vorschlägen zu einem neuen Strommarktdesign. Es behandelt neben der Frage nach einem zusätzlichen Kapazitätsmarkt eine Reihe von weiteren Maßnahmen für einen funktionierenden Strommarkt 2.0. In der Fassung vom Sommer 2015 wird immerhin der Begriff "flexible Nachfrage" definiert: "Bei geringer Residuallast kann mit Strom auch direkt Wärme erzeugt und damit Heizöl oder Gas eingespart werden". Auch eine Forschergruppe des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik kommt in einem vom BMWi in Auftrag gegebenen Projekt mit dem Titel "Interaktion EE-Strom-Wärme-Verkehr" zu dem Schluss, dass langfristig die Stromerzeugung für den Wärmesektor und zur EE-Überschussverwertung durch Power-to-Heat stark an Bedeutung gewinne. Bivalente Systeme könnten je nach Stromangebot flexibel auf die Erfordernisse des Strommarktes reagieren. Allerdings fokussieren sich die Forscher in ihren Empfehlungen an die Politik auch sehr einseitig auf monovalente Strom-Wärmepumpen und Fernwärmeanwendungen. Ingenieure wie Martin Kleimaier begrüßen die angestrebte Kopplung von Strom- und Wärmemarkt, präferieren aber Technologieoffenheit bei der Umsetzung: So könne Power-to-Heat kombiniert mit öl- oder gasbasierten Hybridheizungen eine Schlüsseltechnologie sein, um die verschiedenen Energiesektoren zu koppeln. "Allerdings müssen die Rahmenbedingungen stimmen, damit Privathaushalte Stromüberschüsse auch wirtschaftlich nutzen können", sagt Kleimaier. Hierfür sei es dringend erforderlich, dass die Politik klare Vorgaben definiert, wie der sonst abgeregelte Strom zu nutzen ist. Schon heute machen es Regeltechnik und Anbindung ans Internet möglich, dass die aktuellen Strompreise jedem Verbraucher übermittelt werden könnten. Simon Jastrzab, Leiter des IWO-Projekts Power-to-Heat: "Unsere realisierten Demoanlagen zeigen deutlich, dass diese Technologie mit verfügbaren Komponenten der Geräteindustrie schon heute technisch realisierbar ist. Die externe Ansteuerung des elektrischen Heizelements kann dabei über das Mobilfunknetz oder über das Internet erfolgen. Moderne Ölheizgeräte verfügen schon heute über einen integrierten Internetanschluss. Um die großen Potenziale dieser Technologie nutzen zu können, fehlt es aber noch an einem neuen Strommarktdesign mit den geeigneten Rahmenbedingungen". Professor Michael Bräuninger vom Hamburger Forschungsinstitut Economic Trends Research sieht demgegenüber Power-to-Heat in Öl-Hybridheizungen im Vorteil: "Anders als bei rein strombasierten Heizsystemen werden bei ölbasierten Heizungen mit Power-to-Heat keine zusätzlichen Reservekraftwerkskapazitäten benötigt". In einer aktuellen Studie über den Einfluss monovalenter Strom-Wärmepumpen auf den Bedarf an gesicherter Kraftwerksleistung kommt sein Institut zu dem Schluss, dass die Umstellung auf Stromheizungen zu einer deutlichen Zunahme der gesicherten Stromerzeugungskapazitäten führen würde.


Heizöl als Backup

"Sofern 20 Prozent der Haushalte, die derzeit mit Öl oder Gas heizen, auf reine Strom-Wärmepumpen umstellen, ergibt sich ein zusätzlicher Bedarf an gesicherter Leistung von etwa acht Gigawatt. Dieser Bedarf entspricht acht typischen Kohle-Kraftwerksblöcken und fällt in wind- und sonnenschwachen Zeiten mit einem nur geringen Angebot erneuerbarer Energien an", sagt Michael Bräuninger. Und er fügt hinzu: "Die zusätzlich benötigten regelbaren Kraftwerke müssten dann unter hohen Kosten bereitgehalten werden, die schlussendlich auf alle Stromverbraucher umgelegt würden".

"Echte Hybridheizsysteme mit einem speicherbaren Energieträger wie Heizöl verursachen hingegen keinen Bedarf an zusätzlicher, gesicherter Kraftwerksleistung, da sie zu einem dauerhaften Lastverzicht fähig sind. Das bedeutet: Sobald kein erneuerbarer Strom für Wärme sorgen kann, springt Heizöl als Backup ein", sagt IWO-Geschäftsführer Adrian Willig. Anfang November hat das Bundeskabinett das Strommarktgesetz in der Fassung des Referentenentwurfs beschlossen. Das Gesetz soll Planungssicherheit schaffen, den Strommarkt fit für das 21. Jahrhundert machen und eine Antwort auf den Abbau von Überkapazitäten geben. Zudem verfolgt das neue Gesetz das Ziel, die Stromversorgung hierzulande flexibler und effizienter zu machen. Eine erfolgversprechende Lösung für diese Herausforderung, nämlich Power-to-Heat in den Heizanlagen von zahlreichen Wohnhäusern zu ermöglichen, lässt das Gesetz allerdings vermissen. "Hier muss der Gesetzgeber dringend nachbessern, ansonsten bleiben große Potenziale der Sektorkopplung von Strom und Wärme ungenutzt", so Willig.


Alternative Stromnutzungen - Derzeit nur selten wirtschaftlich 18.12.2015 Power-to-Gas (PtG)
Zwei technische Schritte sind nötig, um aus Überschussstrom künstliches Gas herzustellen. Zuerst wird mit Strom per Elektrolyse Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff getrennt. Der Wasserstoff lässt sich mit einem Anteil von bis zu zehn Volumenprozent schon jetzt in das Erdgasnetz einspeisen. "Hier gibt es allerdings Grenzen, da bei einem höheren Wasserstoffanteil die Gasgeräte nicht mehr einwandfrei funktionieren würden", sagt Karl-Heinz Backhaus, Leiter der Abteilung Normungsmanagement beim Gerätehersteller Vaillant. Alternativ lässt sich der Wasserstoff in einem zweiten Schritt mit Kohlendioxid zu Methan verschmelzen, welches dann ins Gasnetz eingespeist werden kann. Die Produktion von künstlichem Erdgas ist aufwendig und teuer. Bei einem Elektrolyse-Wirkungsgrad von rund 70 Prozent geht nach einer Rückverstromung rund die Hälfte der Energie verloren. Die Umwandlung in Methan verbraucht noch einmal viel Energie. Schon heute rechnen sich Kraftwerke mit natürlichem Gas nicht, künstlich und demzufolge hochpreisig erzeugtes Gas hätte folglich kaum Marktchancen. Power-to-Gas wird derzeit in einigen großtechnischen Versuchsanlagen in Deutschland getestet.

Power-to-Liquid (PtL)
Power-to-Liquid nutzt ebenfalls regenerativ erzeugten Strom, mit dem ein flüssiger Energieträger erzeugt wird. Für diesen braucht es Wasser und Kohlendioxid. In einer Hightech-Hochtemperatur-Elektrolyse, die sich noch in der Entwicklung befindet, wird das zu Dampf erhitzte Wasser bei mehr als 800 Grad Celsius in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten. Unter Druck und Beimischung von Kohlendioxid entsteht eine aus Kohlenwasserstoffverbindungen bestehende Flüssigkeit, das sogenannte Blue Crude. Diese Substanz lässt sich ähnlich wie fossiles Rohöl in einem Raffinerieprozess zu Heizöl, Dieselkraftstoff, Benzin oder Kerosin veredeln. Derzeit werden täglich 159 Liter (ein Barrel) Blue Crude in Dresden in einer Pilotanlage produziert. Mithilfe der Hochtemperatur-Wasserstoff-Elektrolyse soll die Energieeffizienz auf rund 70 Prozent gesteigert werden; augenblicklich liegt sie zwischen 55 und 60 Prozent.

Power-to-Heat in Berlin

Die Zukunft des Heizens. Seit mehr als einem Jahr funktioniert das Power-to-Heat-Konzept in der Praxis. Gemeinsam mit dem Leipziger Regelenergieanbieter und Stromhändler Energy-2market hat IWO ein erstes Pilotprojekt in Berlin-Spandau gestartet. Die passenden Produkte - ein Öl-Brennwertgerät mit 500-Liter-Pufferspeicher für Heizung und Warmwasser sowie Frischwasserstation - wurden aus dem Produktprogramm eines großen Heiztechnikherstellers ausgewählt und durch einen örtlichen Heizungsbauer installiert. Die elektrische Heizeinrichtung ist wie ein Heizkessel über eine eigene Umwälzpumpe mit dem Pufferspeicher verbunden. Über eine separate Kommunikationsbox, die via Mobilfunknetz mit der Leitwarte des Stromhändlers verknüpft ist, nutzt die Berliner Pilotanlage nur dann Strom, wenn im Netz gerade zu viel vorhanden ist und die Annahme dieses überschüssigen Stroms finanziell vergütet wird. Zusätzlich können die Eigentümer bei dieser Anlage auch noch Überschussstrom aus ihrer hauseigenen Photovoltaikanlage für ihre Wärmeversorgung nutzen. Insgesamt wurde von August 2014 bis Juli 2015 der Heizkostensaldo um 246 Euro verbessert. Das entspricht 24 Prozent der jährlichen Heizkosten des Gebäudes. Eine Studie des Hamburgischen WeltWirt-schaftsInstituts HWWI im Auftrag von IWO zeigt, dass sich die Anschaffungskosten für einen Pufferspeicher mit Trinkwasserstation sowie für einen Elektroheizstab bereits nach zehn Jahren amortisieren können. Hierzu wären allerdings variable Stromtarife sowie angepasste Abgaben und Entgelte für ansonsten abgeregelten Strom die Voraussetzung.



Warum hybride Heizungen 18.12.2015 INTERVIEW
Professor Timo Leukefeld leitet die Projektgruppe "Das Energie Autarke Haus" und erklärt im Interview, warum hybride Heizungen der Schlüssel für die Energiewende sind - und monovalenteStromheizungen eine saisonale Illusion.

"Eine Heizungsart, die zu jeder Zeit kostengünstig zur Verfügung steht"


Herr Professor Leukefeld, wie bewerten Sie eine Kopplung von Strom- und Wärmemarkt?

Das ist der Schlüssel für die Wende auf dem deutschen Energiemarkt. Ehe überschüssiger Strom verschenkt wird oder Anlagen abgeregelt werden, ist es besser, diesen Strom in Wärme umzuwandeln. Das funktioniert ja heute schon hervorragend bei fossilen Energieträgern wie Öl, Gas und Biomasse kombiniert mit erneuerbaren Energien aus Sonne und Wind. Da stimmen das Preis-Leistungs-Verhältnis und die Effizienz.


Sie meinen den Einsatz von hybriden Heizungen?

Hybride Heizungen sind gute Partner, um den Strom- und Wärmemarkt miteinander zu verknüpfen. Die Schnittstelle dabei ist immer der Wärmespeicher. Er steht zukünftig im Mittelpunkt der Wärmeversorgung von Gebäuden und muss mit der fossilen Heizung sowie einem Elektroheizstab verbunden werden, der nicht dauerhaft Strom aus dem Netz zieht - dann klappt es.


Welche Rolle spielt der Brennstoff Heizöl in diesem Kontext?

Im Gebäudebestand hat Öl eine Legitimation. Daran besteht gar kein Zweifel. Mit Effizienzverbesserungen wie Öl-Brennwert mit Pufferspeicher in Kombination mit Solarthermie oder Windenergie wird die Heizung fit für die Zukunft. Im Neubau hingegen spielt Öl kaum noch eine Rolle, weil es moralisch verschlissen ist. Dabei spricht seit einiger Zeit der Heizölpreis für

das speicherbare Öl.


Welchen Stellenwert räumen Sie in Zukunft den monovalenten Stromheizungen ein?

Sobald mit Strom dauerhaft Wärme erzeugt wird, entsteht ein deutlich höherer Aufwand. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist demzufolge ungünstiger, wie etwa bei der Luft-Wärmepumpe. Der Bedarf einer monovalenten Wärmepumpe ist im Winter mit 80 Prozent des Stromverbrauchs am höchsten. Und dieser Bedarf soll mit Energie aus Photovoltaik gegengerechnet werden. Doch die Photovoltaik erzeugt 80 Prozent ihres Ertrags im Sommer. Ein kompletter Antizyklus von Angebot und Nachfrage. Ich nenne das die saisonale Illusion. Der flächendeckende Einsatz von Luft-Wärmepumpen wird zu einer extremen Netzbelastung im Sommer führen, weil es keinen Abnehmer für regenerativ erzeugten Strom gibt. Folglich wird mehr abgeregelt. Und im Winter wird es dann richtig teuer. Das liegt daran, dass die Nachfrage stark ansteigt, aber das Angebot reduziert ist ? weil viele alte Kohlekraftwerke nicht mehr am Netz sind und wir in Deutschland im Winter regelmäßig vier bis sechs Wochen Windflaute haben. Deshalb müssen viele Reservekraftwerke hochgefahren werden. Von dieser Entwicklung sind dann nicht nur die Luft-Wärmepumpen-Besitzer betroffen. Die Kosten bei hoher Stromnachfrage sowie für die Vorhaltung von Reservekapazitäten werden alle Verbraucher über einen höheren Strompreis tragen müssen.


Anders als bei der Sonne korreliert der Angebotsverlauf von Wind gut mit dem Wärmebedarf in Gebäuden. Wieso ist die kluge Nutzung der verfügbaren Ressourcen so entscheidend?

Ich brauche eine Heizungsart, die mir zu jeder Zeit kostengünstig zur Verfügung steht. Und mit der ich den Brennstoffverbrauch reduzieren kann. Wichtig ist: Ich darf mich nicht allein vom Strom abhängig machen. Wenn fossile Energien punktuell in geringem Maß eingesetzt werden, ist das legitim und sinnvoll.


Ölheizung im Neubau - Geht doch! 18.12.2015

Glaubt man der Wärmepumpenlobby, müssen Bauherren im neuen Jahr höhere Kosten einplanen, wenn sie auf eine Gasoder Ölheizung setzen. Dabei lässt sich die neue EnEV mit der Brennwerttechnik wirtschaftlich attraktiv erfüllen.

Mit Beginn des neuen Jahres verschärfen sich die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) an Neubauten abermals. Von Bauherren, die ihren Bauantrag am 1. Januar 2016 oder später einreichen, verlangt der Gesetzgeber einen um 25 Prozent geringeren Primärenergiebedarf und einen verbesserten Wärmeschutz. Und nach wie vor verlangt das EEWärmeG, dass Bauherren den Wärmebedarf anteilig mit erneuerbaren Energien wie Solarthermie, Biobrennstoffen oder Umweltwärme decken.

"Viele Neubauten erfüllen schon heute die höheren Anforderungen, vor allem weil die Bauherren auf erhöhte energetische Qualität Wert legen oder an besonders attraktiven KfW-Förderungen aus dem Bereich -Energieeffizient Bauen- interessiert sind", so Christian Halper, IWO-Projektingenieur. Dass es auch für den Neubau diverse Lösungen mit Öl-Brennwerttechnik gibt, mit denen sowohl die verschärften EnEV-Anforderungen als auch das EEWärmeG erfüllt werden können, haben Prof. Bert Oschatz und Bernadetta Winiewska vom iTG Institut für Technische Gebäudeausrüstung ermittelt. Und dass diese Lösungen den Kostenvergleich mit Gas, Pellet und Wärmepumpe nicht scheuen müssen, zeigt die Marktrecherche von Thomas Behnke, KfW-Sachverständiger für Energieeffizienz. Eindeutige Vorteile. Das von IWO beauftragte Gutachten
"Ölheizung im Neubau: Möglichkeiten zur Erfüllung von EnEV 2016 und EEWärmeG" (iTG Dresden, Juni 2015) betrachtet insgesamt zwölf Varianten mit Einbindung von Öl-Brennwerttechnik. Die Grundlage bildet ein freistehendes, nicht unterkellertes Einfamilienhaus mit Satteldach und einer Wohnfläche von rund 150 Quadratmetern, Drei-Scheiben-Wärme-schutzverglasung, Fensterlüftung, minimierten Wärmebrücken. Das Gebäude weist einen um 7,5 Prozent verbesserten Wärmeschutz gegenüber EnEV 2014 auf. Die Nutzfläche ANbeträgt 166 m2, das Bruttovolumen Ve517 m2. Das A/ Ve-Verhältnis liegt bei 0,76 m-1. Der Wärmedämmstandard entspricht dem Mindeststandard, der zur Erreichung des KfW-Effizienzhaus-70-Niveaus erforderlich ist [H?T= 0,31 W/(m2K)]. Der nach EnEV 2016 maximal zulässige Jahres-Primärenergiebedarf (qp) für dieses Gebäude beträgt 57,0 kWh/(m2a).Oschatz und Winiewska haben zwölf Konfigurationsmöglichkeiten durchgerechnet - mal mit, mal ohne Einbindung von Solarthermie, wassergeführtem Kaminofen oder Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sowie zwei verschiedene Dämmstandards. "Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass ölbasierte Heizungsanlagen in den unterschiedlichsten Konstellationen den ab 1. Januar 2016 verschärften Anforderungen im Rahmen der Energieeinsparverordnung sowie dem EEWärmeG genügen", resümiert Professor Oschatz. Die Varianten bieten energetisch und wirtschaftlich unterschiedliche Vorteile je nach individuellen Vorstellungen und Gegebenheiten kann jeder Bauherr die für ihn optimale Variante wählen. Auch bei den laufenden Kosten kann der Energieträger Öl im Neubau mit der Konkurrenz mehr als mithalten, wie die Berechnungen von Energieberater Thomas Behnke belegen (siehe Grafik). "Eine Ölheizung mit Brennwerttechnik findet auch im Neubau 2016 ihren Platz". Der Kostenvergleich zeigt zum Beispiel, dass sich die Ausgaben für ein Öl-Brennwertgerät und eine thermische Solaranlage zur Trinkwassererwärmung bei guter Dämmung in der gleichen Größenordnung befinden wie die Ausgaben für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Mindestgebäudedämmung. Mit anderen Worten: "Bei der Variante mit einer ölbasierten Hybridheizung bekommt man nicht nur ein besser gedämmtes Haus, sondern dank Solarthermieanlage ein bivalentes Heizsystem für in etwa das gleiche Geld, das eine monovalente Strom-Wärmepumpe kosten würde", erläutert Behnke. Neben den Anschaffungskosten von 19.400 Euro schlägt die Luft-Wärmepumpe bei Verbrauchs- und Betriebskosten über eine Laufzeit von 20 Jahren mit 18.840 Euro kräftig zu: Damit wäre diese Heizsystemvariante im betrachteten Beispielneubau um 3.100 Euro teurer als das ölbasierte System.


Öl-Symposium und Ölwärme-Kolloquium 2015: Branchentreff in Hamburg 18.12.2015

Effizienzpotenziale ausschöpfen

Verknüpfen - dieser Begriff schwebte als allumfassendes Schlagwort über dem 7. Öl-Symposium in Hamburg. Denn die Herausforderungen der Branche in der Energiewende können nur gemeinsam und in vertrauensvoller Kooperation aller Partner gestaltet und bewältigt werden, so der einstimmige Tenor von Vertretern aus Heizungshandwerk, Geräteindustrie, Energieberatung, Wissenschaft, Politik und Mineralölwirtschaft. Das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) hatte gemeinsam mit dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) zum Symposium eingeladen. Den mehr als 110 Teilnehmern war klar: Ohne Öl geht es nicht. "Wir wollen gemeinsam mehr aus Energie machen. Deshalb brauchen wir für eine erfolgreiche Energiewende im Wärmemarkt feste, flüssige, gasförmige und regenerative Brennstoffe gleichermaßen", sagte ZVSHK-Präsident Manfred Stather in seiner Begrüßungsrede. Bezogen auf den Energieträger Öl heißt das für Stather: "Die Ölheizung der Zukunft ist ein Hybridsystem".

Modern heizen mit Öl-Brennwert

Eine Einschätzung, die IWO-Geschäftsführer Adrian Willig teilt. Für ihn ist klar: Eine Hybridheizung mit Öl-Brennwerttechnik erfüllt alle Ansprüche an modernes Heizen. Der Mix von verbrauchsarmer Öl-Heiztechnik und erneuerbaren Energien senkt die Heizkosten, schont die natürlichen Ressourcen und leistet so einen wichtigen Beitrag zu den Klimaschutzzielen der Bundesregierung. Dennoch fehle es in der Politik häufig an der Einsicht, ölbasierte Hybridheizungen als Teil der Lösung für die Energiewende anzuerkennen. Und so wurde die ? aus Sicht vieler Teilnehmer längst überfällige ? Schaffung politischer Rahmenbedingungen, um den Strom- und Wärmemarkt zu koppeln, zum beherrschenden Thema des Symposiums.

Während der Podiumsdiskussion bezog Ulrich Benterbusch Stellung. Der stellvertretende Abteilungsleiter ?Energiepolitik ? Wärme und Effizienz? beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi): ?Es ist richtig, dass für den Wärmemarkt neue Strategien dringend nötig sind. Wir sind jedenfalls offen für alle Technologien, die grünen Überschussstrom effizient nutzen.? Und dann wird es für einen Augenblick still im Tagungssaal des Dorint Hotels. ?Die bisherige Förderung der Wärmepumpe ist überdimensioniert?, sagt BMWi-Mann Benterbusch. Überraschte Gesichter. Denn bisher wurden Wärmepumpen mit mehr als 200 Millionen Eurostaatlich gefördert. Adrian Willig griff diesen Aspekt auf: Die Politik müsse Hybridlösungen, die zum Heizen auch dauerhaft ohne Strom auskommen könnten, unbedingt berücksichtigen. ?Wenn nur rein strombasierte Systeme den Vorzug erhalten, werden in der Zukunft teure Reservekraftwerke nötig sein.?


Bezahlbarkeit ist entscheidend

Carsten Voigtländer, Vorsitzender der Geschäftsführung beim Gerätehersteller Vaillant, betonte, dass Technologien dort eingesetzt werden müssten, wo sie sinnvoll sind und die Menschen diese auch akzeptieren. Andreas Müller, stellvertretender ZVSHK-Hauptgeschäftsführer warnte hingegen vor einer ?energetischen Planwirtschaft?, während Bernhard Steppe, Sprecher der Geschäftsführung beim Gerätehersteller Wolf, unterstrich, dass die Bezahlbarkeit für viele Menschen das entscheidende Kriterium bei der Sanierung oder beim Kauf einer neuen Heizungsanlage sei. Momentan jedenfalls ist die Öl-Brennwerttechnik bei den Kunden gefragt ? auch darüber wurde auf dem Symposium diskutiert. Bis Ende August 2015 wurden 30 Prozent mehr Öl-Brennwertgeräte abgesetzt als im Vorjahreszeitraum.

Auch beim 8. Aachener Ölwärme-Kolloquium

unweit des Hamburger Michels wurde über die Zukunft des deutschen Wärmemarktes
diskutiert ?
beispielsweise zu individuellen hybriden Heizsystemen. Simon Jastrzab, Leiter des Ingenieurteams bei IWO, betonte vor den etwa 70 Experten aus allen Teilen Deutschlands, dass Power-to-Heat in ölbasierten Heizsystemen schon heute technisch machbar sei. Drei von IWO geförderte Pilotprojekte würden das ganz klar zeigen. Und da in absehbarer Zeit der Ausbau von Windkraft und Photovoltaik immer öfter zu ungeplanten Überangeboten von Strom führen werde, sei es sinnvoll, Technologien wie Power-to-Heat zu nutzen. Till Wodraschka vom Gerätehersteller Buderus referierte über Erkenntnisse und Entwicklungen seines Unternehmens bei der Onlineanbindung moderner Heizungsanlagen, welche die Basis unter anderem für Power-to-Heat ist. So ist bei den Brennwertkesseln Logamax plus GB162 und Logano plus GB 212/GB 145 der Internetzugang schon serienmäßig integriert. Aber auch bei anderen Brennwertgeräten kann über eine Schnittstelle der Zugang zum Internet hergestellt werden. So lässt sich die Heizung bequem mit einem Smartphone bedienen. Heizöladditive verbessern nachweislich Produkteigenschaften, wie zum Beispiel die Langzeit- oder thermische Stabilität und sorgen so für einen störungsfreien und zuverlässigen Betrieb.




Informationen des IWO 22.05.2015 Interessante und umfangreiche Informationen zur Heizungserneuerung, zum erneuerbaren Energiegesetz und zu Richtlinien für Tankanlagen finden Sie beim IWO (Institut für Wärme und Öltechnik) unter www.zukunftsheizen.de.
Aktion -Deutschland macht Plus- belohnt Modernisierer 27.04.2015 Mit neuer Ölheizung 1.200 Euro Zuschuss sichern
Hausbesitzer, die sich für eine neue Öl-Brennwertheizung entscheiden, können sich jetzt einen Energiesparzuschuss von rund 1.200 Euro sichern. Möglich macht das die Aktion ?Deutschland macht Plus?, die vom Institut für Wärme und Öltechnik e. V. (IWO) gemeinsam mit zahlreichen Heizgeräteherstellern durchgeführt wird. Aktions-Partner in Öhningen ist die Firma Gebr. Dietrich GmbH.

Millionen von Heizkessel sind hierzulande älter als 20 Jahre. Für viele Hausbesitzer gibt es daher eine einfache Möglichkeit, Energie einzusparen: eine neue Brennwertheizung. Die reduziert den Energieverbrauch im Vergleich zum alten Heizkessel um bis zu 30 Prozent. Der Grund: Diese Heizungen arbeiten höchst effizient und nutzen zu fast 100 Prozent die Energie, die im Brennstoff steckt.

Wer diesen Vorteil nutzen möchte, kann jetzt doppelt sparen. Denn Kunden, die sich für ein modernes Öl-Brennwertgerät eines teilnehmenden Herstellers entscheiden, erhalten im Rahmen der Aktion ?Deutschland macht Plus? eine Prämie in Höhe von 300 Euro. Dafür müssen sie nach der Modernisierung nur bei Gebr. Dietrich GmbH mindestens 1.500 Liter Heizöl tanken. Die Wahl des Heizungsbauers ist völlig frei. Zudem hilft IWO einfach und unbürokratisch dabei, von staatlichen Förderzuschüssen profitieren. Ein neues Öl-Brennwertgerät fördert die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit zehn Prozent der Investitionssumme. Das sind für Modernisierer etwa 900 Euro Zuschuss zusätzlich zur Aktionsprämie. Macht zusammen 1.200 Euro!

IWO Institut für Wärme und Öltechnik
Hamburg, 15. April 2014
EnEV 2014 verabschiedet - Heizungstausch-Pflicht 17.12.2013
Die lang diskutierte Novelle der Energieeinsparverordnung (EnEV) wurde am 16. Oktober 2013 von der Bundesregierung beschlossen. Sie muss aber noch bei der EU das Notifizierungsverfahren durchlaufen und dann bekannt gemacht werden durch Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt, sechs Monate danach tritt sie in Kraft, also ca. im Sommer 2014.

Kurzüberblick über die zukünftige Heizkessel-Austauschpftlicht
Öl- oder Gasheizungen, die vor dem 01.10.1978 eingebaut oder aufgestellt wurden, sind auszutauschen ? diese Pflicht gibt es auch schon in der bisherigen EnEV. Diese Austauschpflicht wird durch die EnEV 2014 ausgeweitet: Ab dem 01.01.2015 sind Öl oder Gasheizungen, die vor mehr als 30 Jahren eingebaut oder aufgestellt wurden, auszutauschen. Es gibt dann also keine feste Datumsangabe mehr, sondern die Austauschverpflichtung wird dynamisiert auf das jeweils länger als 30 Jahre zurückliegende Einbau- bzw. Aufstell-Datum.

Ein Austausch wird aber nicht vorgeschrieben, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:
  1. Die bestehende Heizung ist ein NT- oder ein Brennwertkessel.
  2. Die bestehende Heizung ist ein Standardkessel, der noch nicht 30 Jahre alt ist.
  3. Die bestehende Heizung hat eine Nennleistung unter 4 kW oder über 400 kW, oder dient ausschließlich der Warmwassererzeugung, ist ein Küchenherd, ein Einzelraum-Heizgerät oder eine Spezialanfertigung (siehe § 13 Abs.3 Nr. 2-4 EnEV).
  4. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein Ein- oder Zweifamilienhaus, in dem der Eigentümer am 1. Februar 2002 selbst wohnte und in dem es seit dem 1. Februar 2002 keinen Eigentümerwechsel gab. (Bei einem Eigentümerwechsel, bei Mehrfamilienhäusern und reinen Mietobjekten gelten Punkte 1., 2. und 3.)
(Quelle: Rundschreiben gdbm-West 2013/13)

Unternehmen

Im Jahr 1930 gründete Josef Dietrich sen. mit seiner Frau eine Kohlen- und Landesproduktenhandlung und baute gleichzeitig seine Wohn- und Lagergebäude an der Höristraße, die im Laufe der Zeit immer wieder erweitert wurden. Trotz schwieriger Anfangs- und Kriegsjahre brachte es der junge Landwirtsohn mit Fleiß und Ausdauer zum führenden Brennstoff-Versorgungsunternehmen auf der Höri. Waren es anfangs überwiegend Kohlen, die in mühevoller Handarbeit umgeschlagen und den Kunden angeliefert wurde, gab es Mitte der 50er Jahre bereits die ersten Heizölverbraucher, die zunächst mit Kanistern und Fässern bedient werden mussten. Im Jahr 1958 erfolgte die Anschaffung des ersten Tankwagens. All dies erforderte Transportkapazitäten, die auch für den weiteren Betriebszweig , den Fuhrbetrieb, eingesetzt werden konnten. So waren Fahrzeuge und Lagererweiterungen immer wieder Schwerpunkte betrieblicher Investitionen. Nach dem Krieg wurden die beiden Söhne Josef und Hans Dietrich in das Unternehmen eingebunden. Josef Dietrich, der nach Besuch der Handelsschule seine kaufmännische Lehre bei der Firma FX Ruch in Singen absolvierte, war nach Rückkehr vom Kriegsdienst für den technischen Teil zuständig, während Hans Dietrich nach Besuch der damals „Höheren Handelsschule" Konstanz neben der praktischen Arbeit die kaufmännische Leitung inne hatte. Sein Wissen erweiterte er mit einigen Semestern in Wirtschafts- und Steuerrecht auf der Handelsakademie Freiburg und anderen Fortbildungsangeboten. 1965 übergab Josef Dietrich sen. den Betrieb seinen Söhnen, die ihn bis zu Jahr 1980 als Kommanditgesellschaft führten und danach als Gebrüder Dietrich GmbH firmieren. 1994 wurde Peter Dietrich zum Mitgeschäftsführer bestellt und übernimmt 1996 die Anteile von Josef Dietrich, nachdem er bereits seit 1985 voll im Geschäft engagiert war.

Wir sind stolz auf unseren Familienbetrieb und darauf, dass wir unseren Kunden auf der Höri und in der näheren Umgebung einen exzellenten, fachmännischen Brennstoff-Service bieten können, preiswert, pünktlich, zuverlässig und stets verbunden mit der notwendigen Sensibilität für unsere Umwelt.

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Die genannten Preise sind Brutto-Preise. Hinzu kommt ein pauschaler Gefahrengutzuschlag pro Abladestelle. Probieren Sie es aus! Wir freuen uns auf Ihre Online - Bestellung!



Aktuelle Preisliste (brutto, inkl. 19% MwSt., Lieferung im Landkreis Konstanz)

Liefermenge (Liter) Schwefelarm Schwefelarm
Premium
Qualität
brutto je 100 l brutto je 100 l
1- 500 86.28 € 87.98 €
501 - 800 75.57 € 77.27 €
801 - 1.200 69.62 € 71.32 €
1.201- 1.500 67.24 € 68.94 €
1.501 - 2.000 64.86 € 66.56 €
2.001- 2.500 63.43 € 65.13 €
2.501- 3.000 62.48 € 64.18 €
3.001- 3.500 61.80 € 63.50 €
3.501- 4.000 61.29 € 62.99 €
4.001 - 4.500 60.89 € 62.59 €
4.501- 5.000 60.57 € 62.27 €
5.001- 6.000 60.10 € 61.80 €
6.001 - 7.000 59.76 € 61.46 €
7.001 - 8.000 59.50 € 61.20 €
8.001 - 9.000 59.30 € 61.00 €
9.001- 10.000 59.14 € 60.84 €
10.001- 11.000 59.01 € 60.71 €
11.001- 15.000 58.67 € 60.37 €


Selbstverständlich liefern wir auch Bio-Heizöl mit einem Aufschlag von 7 Cent auf den Preis für schwefelarmes Heizöl.

Gefahrengutzuschlag pro Abladestelle: 14,50 € (brutto)



Kontakt

Gebr. Dietrich GmbH
Höristraße 5 - D-78337 Öhningen
+49 7735 8542
info@dietrich-brennstoffe.de
CO2 neutrales Heizöl - Diesel - Briketts - Pellets - Schmierstoffe Tankanlagen Service - Tankstelle - Auto Waschanlage

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Impressum

Gebr. Dietrich GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer Peter Dietrich - Höristraße 5 - D-78337 Öhningen
Tel. +49 7735 8542 - E-Mail: info@dietrich-brennstoffe.de
Registergericht AG Freiburg - HRB Nr. 550137